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Kirche Kotitz

Kotitz, an der Via Regia gelegen, wird 1280 in einer Urkunde des Bautzner Domstiftes erstmals erwähnt. Die Kirche soll es bereits im 14. Jahrhundert gegeben haben. Sie steht als ehemalige Wehrkirche auf einem kleinen Plateau über dem Kotitzer Wasser und ist eines der wenigen Beispiele unserer Gegend, bei der sich, wenigstens teilweise, die Umfassungsmauer des Kirchhofes als Zeugnis einer früheren Wehranlage erhalten hat.
Von den katastrophalen Zuständen während des Dreißigjährigen Kriges zeugt die Tatsache, dass die Pfarrstelle von 1635 an 18 Jahre vakant war. Am Ende des Krieges war diese Kirche schwer verwüstet. Der Wiederaufbau als eine schlichte Saalkirche konnte erst 1679 beendet werden. 1840 wurde der Innenraum umgestaltet und erhielt in etwa sein heutiges Aussehen.

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Ein weiteres Mal ist die Kirche im Verlauf der Kampfhandlungen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges am 20. April 1945 ausgebrannt. Der Wiederaufbau erfolgte in Anlehnung an die frühere Gestaltung, nur wurde auf die seitlichen Emporen verzichtet.
Von den ursprünglich zahlreichen Epitaphen sind zwei Grabplatten in der Kirche erhalten: die Denkmale für Peter von Gersdorf und Kasper von Gersdorf.

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