Rückblicke

 

So viele Gäste wie an den drei Abenden kurz vor dem Reformationsfest haben der Stifter Carl Heinrich von Nostitz und seine Gemahlin Henriette lange nicht in ihrer Kleinbautzener Kirche gesehen. Doch gern begrüßten sie die vielen Menschen insgesamt zwölfmal und erklärten die Elemente des besonderen Gotteshauses, die dazu ins rechte Licht gesetzt wurden. Viele der Gäste staunten über dieses Kleinod ganz in Ihrer Nähe, konnten von der biblischen Botschaft der Darstellungen hören oder einfach nur das Zusammenwirken von Licht, Sprache und Musik genießen, welches im Laufe der Abende noch vervollkommnet wurde. Zum Gelingen der Kirchenillumination trug bei, dass die Hauptakteure viel Zeit und Energie bei der Umsetzung ihrer Idee einsetzten und das sie in der Gemeinde Mitstreiter fanden, die am Büchertisch, in der Küche oder an der Feuerschale ebenso ihre Gaben einsetzten.

 

 

 

Zur diesjährigen Gemeinderüstzeit waren wir  Anfang Oktober 27 Teilnehmer im Alter von 0 bis 75 Jahren zusammen auf der Burg Hohnstein. Die Tage waren gut gefüllt mit Wanderungen durch die schöne Umgebung der Sächsischen Schweiz, mit Bibelarbeit und Tischgesprächen. Beim gemeinsamen Singen wurden mehr die Liedwünsche der Jugend berücksichtigt, aber insgesamt konnten wir ein bereicherndes Miteinander der Generationen erleben, was sich besonders am Quizabend zeigte. Unser Besuch eines besonderen Taufgottesdienstes in der Stolpener Kirche ist vielen noch in lebendiger Erinnerung.

 

 

 

Bläsertreffen des Kirchenbezirkes Bautzen-Kamenz anlässlich 120 Jahre Posaunenchor Weißenberg

 

 

 

 

 

Unsere zur guten Tradition gewordene Gemeindefahrt führte uns am 2. Juli zum Gottesdienst in die Stadtkirche St. Marien von Pirna.

Pfarrer Burckhard Schulze feierte den Abendmahlsgottesdienst und predigte über Lukas 15, Vom verlorenen Schaf und Vom verlorenen Groschen . Nach dem Gottesdienst erlebten wir eine hochinteressante, kurzweilige Führung zu dieser großartigen Stadtkirche. Sie ist einmalig, die noch original erhaltenen Malereien der Gewölbedecke von 1546. Dass die Rippen des Netzgewölbes der Decke nur Zierde sind und keine tragende Funktion haben, ist wohl für uns alle etwas ganz Neues gewesen.

Anschließend hatten wir eine kurze Fahrtstecke zum Brauhaus Pirna. Es war eine Freude diese Gaststätte kennen zu lernen. Frisch gestärkt und wohlgemut ging unsere Fahrt weiter zum zweiten Hauptteil unserer Gemeindefahrt nach Glashütte. Durch das Müglitztal, vorbei an Burg Wesenstein, war es auch eine schöne Strecke.

Pünktlich 14.00 Uhr war unsere Führung im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte. Wir haben die große Kunst des edlen Uhrmacherhandwerks von Glashütte kennengelernt. Ein Stück deutsche Wirtschaftsgeschichte, die erst 1845 mit 15 Lehrlingen begann. Dem Besucher wird vor Augen geführt, wie die Glashütter Uhrmacher alle Wirrnisse dieser 170 Jahre gemeistert und überstanden haben. Glashütte ist jederzeit eine Reise wert.

Mehr als nur beeindruckt von diesem Teil sächsischer Kirchenbau- und Wirtschaftsgeschichte brachte uns der Fahrer von Teich-Tourist in die urige Gaststätte Stary mlyn in Rozany (Alte Mühle Rosenhein).  Ein Abendessen in einem Böhmischen Gasthaus dieser Qualität ist immer ein guter Abschluss für einen gelungenen Tag. 

Wohl behalten kamen wir pünktlich 20.00 Uhr am Rathaus von Weißenberg und somit zu Hause wieder an.

Es freut uns sehr, dass dieses Stück Gemeindeleben in so guter Weise weitergeführt wird. 

Fotos & Text: Hans-Ulrich Kaßner

 

 

 

 

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